Bonusbedingungen bei Crownplay

Wenn der Umsatz erklärt ist, bleibt der grössere Teil des Bedingungstextes noch übrig. Genau dort stehen die Klauseln, die im Streitfall entscheiden: Fristen, ausgeschlossene Länder, Missbrauchsregeln, Kontodubletten und die Frage, was mit einer Auszahlungsanfrage geschieht, während ein Bonus offen ist. Diese Seite geht sie der Reihe nach durch. Die Rechenlogik selbst steht unter Umsatzbedingungen, die Formatübersicht in der Bonusübersicht.

Fristen laufen unabhängig vom Spielverhalten

Jede Aktion trägt mindestens eine Frist, meist zwischen wenigen Tagen und einem Monat, gerechnet ab Gutschrift in MEZ beziehungsweise MESZ. Sie läuft kalendarisch, nicht nach Spielzeit: Eine Woche Abwesenheit verkürzt das verbleibende Fenster genauso wie eine Woche intensiven Spielens. Endet die Frist mit offenem Rest, verfällt das Bonusguthaben samt der daraus erzielten Gewinne; das eigene Geld bleibt unberührt. Manche Kampagnen setzen zusätzlich eine zweite, kürzere Frist auf die Aktivierung — der Bonus muss also innerhalb weniger Tage nach der Kontoeröffnung ausgewählt werden.

Länderausschluss und Zugang

Nahezu jeder Bedingungstext enthält eine Liste von Ländern, deren Wohnsitz von Aktionen ausgeschlossen ist. Diese Liste ist nicht identisch mit der Liste der Länder, in denen eine Registrierung möglich ist — ein Konto kann also bestehen, während eine Aktion für diesen Wohnsitz trotzdem gesperrt bleibt. Für die Schweiz kommt ein zweiter Punkt hinzu: Crownplay besitzt keine Konzession nach dem Geldspielgesetz, das seit dem 1. Juli 2019 gilt. Anbieter ohne Konzession werden auf der Sperrliste von ESBK und Gespa geführt, worauf Schweizer Internetanbieter den Zugang per DNS-Sperre unterbinden. Eine laufende Bonusfrist pausiert dadurch nicht. Technische Hintergründe stehen unter Spiegeldomains und Zugang.

Ebenfalls dazu gehört die steuerliche Unterscheidung: Gewinne aus konzessionierten Schweizer Angeboten sind anders gestellt als Gewinne aus dem Ausland. Diese Seite gibt dazu keine Auskunft — die Frage gehört zur eigenen Steuererklärung oder in eine Beratung.

Missbrauch: was der Betreiber darunter versteht

Die Missbrauchsklausel ist bewusst weit gefasst und deckt Verhalten ab, das den wirtschaftlichen Zweck einer Aktion aushebelt.

KlauselWas gemeint istÜbliche Folge
Risikoarme EinsätzeGegenläufige Einsätze, die einander weitgehend neutralisierenUmsatz wird nicht anerkannt
EinsatzmusterKleine Einsätze bis kurz vor dem Freispielen, dann sprunghafte ErhöhungPrüfung, im Zweifel Streichung
Überschrittene EinsatzgrenzeMehr als typischerweise 5 CHF pro Runde bei offenem BonusBonusguthaben und Gewinne entfallen
Gemeinsame ZahlungsmittelMehrere Konten mit derselben Karte oder demselben WalletAktionen werden zurückgenommen

Wichtig ist der Unterschied zwischen Absicht und Wirkung: Die Klausel greift, wenn das Muster erfüllt ist, unabhängig davon, ob es bewusst gewählt wurde. Wer etwa an einem Roulettetisch gegenläufig setzt, um Zeit zu überbrücken, erfüllt sie ungewollt.

Doppelkonten

Ein Konto pro Person ist die Grundregel, ergänzt um Einschränkungen pro Haushalt, pro Gerät und pro Netzwerkadresse. Abgeglichen wird über Ausweisdaten, Zahlungsdaten und technische Merkmale — bei der Identitätsprüfung vor der ersten Auszahlung fällt eine Dublette daher spätestens auf. Die Folge betrifft in der Regel alle betroffenen Konten und nicht nur das zuletzt eröffnete. Wer im selben Haushalt lebt und tatsächlich getrennt spielt, klärt das besser vorab mit dem Support, statt es im Auszahlungsmoment zu erklären; erreichbar ist er rund um die Uhr, allerdings meist auf Englisch, wie unter Support beschrieben.

Auszahlung bei offenem Bonus

Die Reihenfolge ist eindeutig geregelt und überrascht trotzdem regelmässig. Eine Auszahlungsanfrage, die gestellt wird, während Umsatzbedingungen noch laufen, führt üblicherweise zur Streichung des Bonusguthabens und der daraus entstandenen Gewinne. Ausgezahlt wird dann nur der eigene Anteil, ab der Mindestauszahlung von 20 CHF. Anschliessend prüft der Betreiber die Anfrage innerhalb von bis zu 24 Stunden, bei der ersten Auszahlung samt Kontoverifizierung innerhalb von bis zu 48 Stunden. Erst dann startet der Transfer: E-Wallet ein bis zwei Stunden, Karte ein bis drei Bankwerktage, Banküberweisung zwei bis vier Bankwerktage, Krypto bis 24 Stunden. Einzelheiten stehen unter Auszahlung.

Wer sich unsicher ist, ob ein Bonus noch offen ist, findet den Stand in der Aktionsliste. Im Zweifel lohnt eine kurze Rückfrage vor der Anfrage — nach der Streichung lässt sich ein Bonusguthaben nicht wiederherstellen. Verantwortungsvolle Grenzen und Hilfsangebote sind unter verantwortungsvolles Spielen zusammengefasst; ohne Schweizer Konzession fehlt hier das im Geldspielgesetz vorgeschriebene Sozialkonzept, und die nationale Spielsperre wirkt nicht.

Häufige Fragen

Darf der Betreiber die Bedingungen während einer laufenden Aktion ändern?
Die AGB sehen das meist vor, üblicherweise mit Wirkung für künftige Aktivierungen. Deshalb ist die Fassung massgeblich, die beim Klick auf die Aktion angezeigt wurde — ein Bildschirmfoto ist die einzige Sicherung, die Sie selbst in der Hand haben.
Was gilt, wenn deutsche und englische Fassung abweichen?
In der Regel erklärt der Betreiber eine Sprachfassung für verbindlich, meist die englische. Bei Unklarheiten sollte die verbindliche Fassung gelesen werden, bevor eine Aktion aktiviert wird.
An wen wende ich mich bei einer Streitigkeit aus der Schweiz?
Zunächst an den Support des Betreibers, im zweiten Schritt an die Beschwerdestelle seiner ausländischen Lizenz. ESBK und Gespa sind nicht zuständig, weil keine Schweizer Konzession vorliegt. Der Ablauf ist unter Beschwerden beschrieben.

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